Wild Boys Gone South Tour 2010
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Do, 13.05.10


Nachdem wir uns schweren Herzens von unseren Mädels verabschiedeten und unseren ganzen Kram in den Bus gepackt haben, machten wir uns dann nachts gegen 21:00 Uhr auf den Weg nach Lucca, Italien, um uns dort mit den Forbidden Kings zu treffen und die lang ersehnte
Wild Boys Gone South Tour anzugehen, oder einfach, um dem Wahnsinn wieder freien Lauf zu lassen…


Fr, 14.05.10



Morgens gegen 03:00 Uhr in Lucca angekommen machten wir erst mal Rast und schliefen uns in unserem Bus erst mal so richtig aus. Im eigenen Sud wieder erwacht, beschlossen wir erst einmal einen Abstecher nach Pisa zu machen, um uns dort den schiefen Turm anzusehen.
Im Anschluss trafen wir uns dann mit den Forbidden Kings und machten uns sogleich auf den Weg zur Location, die an diesem Abend nicht ganz so dicke heimgesucht werden sollte, wir aber doch jede Menge Spaß hatten. Hier kamen auch schon einige alte Bekannte, die man schon aus Venedig, oder Cremona, kannte, zusammen. Spielten dort bis nachts um 02:00 Uhr und erfreuten uns im Anschluss an einigen naturtrüben Bieren, für die wir erst am nächsten Tag die Rechnung zahlen sollten. Schlafplatztechnisch waren wir in einem sehr idyllisch gelegenem Haus untergebracht. Dort gab es im Umkreis von einigen Kilometern wohl keine Menschenseele.


Sa, 15.05.10



Gegen 11:00 Uhr morgens machten wir uns nun auf den Weg. Für Frühstück oder Duschen blieb hier keine Zeit, denn wir mussten uns sputen, um pünktlich in Taranto zur nächsten Show präsent zu sein. Nach 10 Std. Autofahrt schlugen wir dort dann auch auf. Unsere Freunde von Hobophobic, mit denen wir schon im Februar in London sehr viel Spaß hatten, sollten dort auch aufspielen und das aufgeheizte Publikum auf uns und die Kings vorbereiten, was ihnen auch sehr gut gelang. Die Show war klasse und der Fitnessraum in selbiger Location sollte, nach der Aufteilung in verschiedene Privatwohnungen und der darauf folgenden Wiedervereinigung, am nächsten Morgen auch nicht unbenutzt bleiben.


So, 16.05.10



Da es von Taranto aus nach Rom nicht all zu weit war, sollte uns hier mehr Zeit zum Duschen und Frühstücken verbleiben. Die aufkommende Hitzewelle, welche uns heimsuchte, sollte uns nicht von zuvor angegebenem Fitnessprogramm abhalten. Des weiteren sollte sich nach morgendlicher Auswertung herausstellen, dass Raffi von den Kings pennplatztechnisch letzte Nacht den Jackpot knackte. Er war hier wohl sehr exquisit bei einem Fischer untergebracht, der direkt am Meer wohnte. Machten uns dann jedenfalls, nachdem wir uns von unseren Freunden aus Taranto verabschiedeten, gegen 14:00 Uhr auf den Weg zur Stadt mit den 7 Hügeln, wo wir natürlich erneut auf ein paar alte Bekannte treffen sollten. Damiano von Payback, der uns die Show in Rom klargemacht hatte, war selbstverständlich mit Crew vor Ort und nach einem typischen Sonntagsauftritt sah das Ganze dann später nun wirklich nicht aus, was uns sehr freute. Waren später dann in 2 Privatwohnungen untergebracht, Fabi und die Kings bei Damiano und der Rest von PDF bei Lukas, mit dem wir bis früh um 07:00 Uhr noch sehr viel Spaß hatten, besonders dann auf der Heimfahrt, als Lukas mit uns in den Gegenverkehr zu fahren drohte…


Mo, 17.05.10



Ziemlich durchgepeitscht bei Lukas aufgewacht, bereitete uns seine Mom schon etwas zu essen vor. Den heutigen Day Off sollten wir dann mit etwas Sightseeing, oder auch Kneipenbesuchen verbringen und später im Hotel abstürzen.


Di, 18.05.10



Sollten heute eigentlich in Turin spielen, die Show musste aber leider gecancelt werden, also machten wir uns gegen 13:00 Uhr schon auf den Weg nach Frankreich, was sich auch als gute Idee erwies, denn noch in Rom auf der Autobahn platzte uns ein Reifen, was uns weitere 3 Std. Zeit kostete und unsere Ankunft in Frankreich auf morgens um 03:00 Uhr verzögerte. Waren an dem Tag also ganze 14 Std. nur unterwegs…


Mi, 19.05.10



Um 11:00 Uhr aus einem Hotel, kurz hinter der französischen Grenze, ausgecheckt, machten wir uns nun auf den Weg nach Montpellier zur nächsten Show, die nicht all zu stark besucht wurde, aber schon allein der darauf folgende Day Off, den wir größtenteils am Strand verbrachten, es allein schon wert war.


Do, 20.05.10



Nach dem morgendlichen Trainingsprogramm war heute intensives Chillen angesagt, was wir auch bitter nötig hatten, denn das Nervenkostüm des einen oder anderen von uns, hatte sich bis dahin doch recht eng geschnürt und wir wollten keinen Skandal riskieren.


Fr, 21.05.10



Da Marseille von Montpellier aus nur ein Katzensprung war, traten wir die Weiterfahrt erst nachmittags an, um die beste Show auf der ganzen Tour zu erleben, bei der so mancher vor Freude die Decke hochging und so schnell nicht mehr locker lassen wollte. Der Aufforderung, noch länger als bis früh gegen 03:00 Uhr weiterzufeiern, war es dennoch schwer Folge zu leisten, da wir mittlerweile einfach schon zu fertig waren.


Sa, 22.05.10



Um die 8 Std. Fahrt nahmen wir heute in Kauf, um in Sissach, in der Schweiz, die letzte Show auf unserer Tour zu geben, die meines Erachtens etwas fad war, der Überraschungsbesuch unserer Mädels jedoch hier wieder den Ausgleich schuf. Haben uns dann direkt nach der Show noch auf den Heimweg nach Stuttgart gemacht und sind seither übelst am Chillen…



Lieblingssprüche auf unserer Tour:

- Spiegel… Der reißt den Spiegel ab…
- Don’t listen to him, he’s crazy, we wanna go to Pub Maximus!
- Da stehsch auf der Bühne, spielsch Oi Punk Rock n Roll und dann sowas…
- Swein, Swein, Eichhörnchenswein!
- Der hat sich doch de Japs ahgsoffe…
- Was, wo!?
- Das ist ja wohl das Mindeste was ich ihr geben konnte!
- …naja, vielleicht wird’s ja später noch wärmer…
- Was, und wir sollen jetzt erraten wer er ist, oder was?
- Hey, danke, aber kannst mir bitte was anderes schenken?
- Wir haben investiert….
- Hey Alder, des war nur weil Du die Götter angeklagt hast!


Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben, das war wieder ne runde Sache!


written by Satisfaction Smily.